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Viele Menschen in Trauer empfinden es dennoch als hilfreich, in
psychologischen Beratungsgesprächen ihre Gefühle zu klären. Manchen
fällt es leichter, einer Person, die nicht selbst um die verstorbene
Person trauert, ihren Schmerz und Kummer zu offenbaren. Manche schätzen
die professionelle Schweigepflicht einer Psychologin, weil sie ihnen
ermöglicht, auch über eher peinliche Gefühle wie Wut und Vorwurf
gegenüber dem Verstorbenen oder gegenüber anderen Angehörigen zu
sprechen. Manche versprechen sich von dem etwas distanzierteren
Blick einer professionellen Helferin Hinweise und Anregungen für
eine neue Betrachtung und Einordnung des Erlebten. Manche sind immer
die Starken und Gefassten, die andere beschützen und trösten, und
sehnen sich nach einem Menschen, bei dem sie auch ihre schwachen
und hilfsbedürftigen Seiten zeigen können.
Es kommt auch vergleichsweise oft vor, dass durch das einschneidende
Ereignis eines Todesfalls im nahen persönlichen Umfeld andere psychische
Schwierigkeiten und Belastungen, die schon länger bestanden und
irgendwie auch bewältigt werden konnten, so verstärkt werden, dass
die betroffene Person professionelle psychologische Hilfe sucht.
Auch Partnerschaftsprobleme können durch einen Todesfall - insbesondere
wenn ein Kind gestorben ist - enorm angeheizt werden.
Besonders nach einem plötzlichen Todesfall, z.B. durch einen Herzinfarkt
oder durch einen Unfall, kann die Trauerbegleitung den Hinterbliebenen
dabei helfen, das Geschehene zu begreifen und anzunehmen. Menschen,
die von einer Minute auf die andere ihren Partner oder ein Kind
verloren haben, leiden oft sehr darunter, dass sie sich nicht mehr
verabschieden konnten. In der Trauerbegleitung können sie den Abschied
zumindest innerlich nachvollziehen und sich so Schritt für Schritt
von der verlorenen Person lösen.
Ich begleite Sie gern durch die ersten Wochen und Monate nach dem
Tod eines Ihnen nahe stehenden Menschen auf Ihrem ganz individuellen
Weg durch Ihre Trauer.
Nicht nur um Verstorbene trauern wir, sondern auch um Menschen,
die uns auf andere Weise verlassen haben. Wir alle kennen außerdem
den Schmerz und die Trauer, die mit dem unwiderruflichen Ende einer
Lebenssituation verbunden sein können, z.B. wenn die Kinder flügge
werden und das Elternhaus verlassen, wenn Krankheit oder Alter uns
schwächen, wenn wir den Wohnort oder die Wohnung wechseln, wenn
unsere Berufstätigkeit zu Ende gegangen ist usw. Manchmal liegen
diese Verlusterlebnisse schon viele Jahre zurück, wenn wir die Trauer
darüber empfinden - häufig ausgelöst durch einen aktuellen Abschied
- und mitunter ist es dann gar nicht so einfach, den Zusammenhang
zwischen den heutigen Trauergefühlen und dem damaligen Geschehen
herzustellen. Eine psychologische Begleitung kann dann sehr entlastend
und klärend wirken.
Für die Trauerbegleitung empfange ich Sie in meinem Beratungsraum
in der Hamburger Innenstadt (Mittelweg 171). Wie oft und in welchen
Zeitabständen Sie kommen wollen, klären wir gemeinsam
- in vielen Fällen reichen einige Beratungsstunden. Die Themen,
über die wir sprechen, bestimmen allein Sie. Selbstverständlich
bleibt alles unter uns, was Sie mir anvertraut haben. Auf Wunsch
können auch andere Personen an einem Gespräch teilnehmen.
Preise:
Für ein Beratungsgespräch von 50 Minuten Dauer stelle ich Ihnen
ein Honorar in Höhe von € 85.- (incl.
MwSt.) in Rechnung.
Die meisten privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten
für psychotherapeutische Trauerbegleitung.
Trauerbegleitung - Hamburg
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