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Newsletter 3-2006
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NEWSLETTER
der psychologischen Beratungspraxis
AM RAND DER ZEIT
ABSCHIEDE gestalten TRAUER durchleben NEUES wagen
Dipl.-Psych. Annette-Susanne Hecker, Hamburg
Begleitung in Lebenskrisen Supervision Fortbildung
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14. März 2006
Der März
Sonne lag krank im Bett.
Sitzt un am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.
Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen?
Schaut den Kalender an.
Steht drauf: Es werde!
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.
Schnee vom vergangnen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.
Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus andern Ländern.
Mustert im Fortgehen noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau
schimmern wie Perlen.
In Baum und Krume regt
sichs allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.
Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn du die Augen schließt,
hörst du sie läuten.
Aus Die dreizehn Monate
von Erich Kästner
Gedanken zum März
Sein Name kommt aus dem Lateinischen, wo er als mensis Martius,
der Monat des Mars, lange der erste Monat des Jahres war. Auch heute noch
beginnt zum Beispiel das islamische Jahr mit dem 21. März, dem Frühlingsbeginn.
Auch das astrologische Jahr, unsere alljährliche Reise durch die
Sternbilder, startet mit dem Widder, der sagt Ich bin. und
sich mit gebündelter Energie neuen Erfahrungen zuwendet. Mars und
Widder stehen auch für die konstruktive Seite von Aggression (was
ursprünglich auf-etwas-zugehen bedeutet), für die freie Bewegung,
das natürliche Vertrauen, den ersten Atemzug, den ich mit meiner
Lunge tue. Eine gute Portion dieser zuversichtlichen und großzügigen
Geburtsenergie wünsche ich Ihnen und mir für alle kleinen und
großen Übergänge dieses Jahres!
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Meine Angebote:
Vom Festhalten und Loslassen
Offene Gesprächsgruppe über End-lich leben!Vergänglichkeit
bejahen!Spiritualität im Alltag und ähnliche
Themen
Jeder Abend steht unter einem Motto, zu dem ich zur Einstimmung passende
Texte und als Gesprächshilfe geeignete Fragestellungen und Übungen
mitbringe. Sie können sich immer wieder neu von Termin zu Termin
für eine Teilnahme entscheiden.
Jeweils am 3. Donnerstag im Monat,
19.00 21.30 Uhr
16. März 2006
In Baum und Krume regt sichs allenthalben.
Ballindamm 9, 20095 Hamburg
Teilnahmebeitrag: 20 €
Bitte melden Sie sich telefonisch (040-29 88 10 32) oder
schriftlich unter info@am-rand-der-zeit.de an.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage www.am-rand-der-zeit.de
Einen Flyer mit allen Terminen und
Themen der Gesprächsgruppe sende ich Ihnen auch zur Weitergabe
an Ihre Klientinnen und Kunden gerne zu, wenn Sie mir Ihre Adresse schreiben:
info@am-rand-der-zeit.de
Führe Deine Seele aus
Sonntagsspaziergänge in Gemeinschaft
Eine Kooperation mit dem Haus der Zeit Bestattungshaus Bauermann
http://www.hausderzeit.de/
Einmal im Monat biete ich im Haus der
Zeit einen Sonntagsspaziergang an.
Jeder Spaziergang steht unter einem Motto, auf das wir uns in der Eröffnungsrunde
einstimmen.
Dann brechen wir zu einem etwa zweistündigen Spaziergang auf, für
den Sie festes Schuhwerk tragen sollten. Während der zweiten Stunde
schweigen wir wie auf einem Pilgerweg miteinander.
Bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Nachmittag im Haus der Zeit ausklingen.
Teilnehmen können alle, die dazu
Lust haben. Insbesondere eingeladen sind Trauernde und pflegende Angehörige.
Nächster Termin:
02. April 2006
Motto: Das Jahr wird älter und täglich jünger. O Widerspruch
voll Harmonie!
Ort: Haus der Zeit, Bornkampsweg 40 a, 22926 Ahrensburg
(U-Bahn-Station Buchenkamp)
Wegbeschreibung:
http://www.am-rand-der-zeit.de/images/teaser/wegbeschreibung.jpg
Zeit: 14.00 17.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 15 €
Bitte melden Sie sich telefonisch (040-29 88 10 32) oder
schriftlich unter info@am-rand-der-zeit.de an.
Einen Flyer mit allen Terminen und
Themen der Spaziergänge sende ich Ihnen auch zur Weitergabe
an Ihre Klientinnen und Kunden gerne zu, wenn Sie mir Ihre Adresse schreiben:
info@am-rand-der-zeit.de
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Interessante Informationen und Links
Das Programm der Veranstaltungen im Haus der Zeit für das 1. Halbjahr
2006 ist da!
Neben meinen Sonntagsspaziergängen in Gemeinschaft gibt es noch weitere
interessante Veranstaltungen im Haus der Zeit: ein Chorkonzert, einen
Filmabend und zwei Vorträge.
Das vollständige Veranstaltungsprogramm als pdf-Datei finden Sie
hier: http://www.am-rand-der-zeit.de/haus-der-zeit.html
Die Hamburger Beratungsstelle CHARON
(Hilfen im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer) lädt zu einem Theater-
und Chansonabend mit Petra Afonin ein: Bevor ich gehe, bleibe ich
heißt das szenisch-musikalisch-kabarettistische Programm um Liebe,
Tod und Trauer, das am 28. März, ab 20.00 Uhr über die Bühne
des Malersaal des Deutschen Schauspielhauses geht. Karten (10.- €)
können Sie beim Schauspielhaus telefonisch (040-248 713) oder online
(www.schauspielhaus.de) buchen.
Die Vereine Verwaiste Eltern
und Geschwister und Institut für Trauerarbeit (ITA)
holen die Wilhelmshavener Landesbühne nach Hamburg. Zu sehen ist
das Theaterstück "Schwestern", in dem es um den Tod einer
Schwester geht. Am 30. März 2006, 17:00 Uhr, Ida-Ehre Gesamtschule,
Bogenstr. 36, Hamburg
Die Akademie Heiligenfeld veranstaltet
vom 24. 27. Mai 2006 in Bad Kissingen den Kongress Der neue
Geist in der Wirtschaft Bewusstsein, Verantwortung, Spiritualität.
Bei der ersten derartigen Tagung vor zwei Jahren kam eine sehr inspirierende
Mischung von UnternehmerInnen, BeraterInnen und WissenschaftlerInnen zusammen.
Nähere Informationen finden Sie hier:
www.akademie-heiligenfeld.de
Care and Sail bietet auch
in diesem Jahr zwei Segelreisen für Trauernde an. Im Mai (Mallorca)
und im September (türkische Südküste).Nähere Informationen
finden Sie unter www.care-and-sail.de
Unter dem Titel Sterben und Erwachen
beginnt im November in Kassel eine insgesamt dreiwöchige Fortbildung
in prozessorientierter Sterbe-, Trauer- und Komabegleitung mit Dr. Max
Schuppach aus Portland (USA). Die zweite und dritte Fortbildungswoche
sind dann im Januar und im April 2007. Nähere Informationen und eine
ausführliche Kursbeschreibung erhalten Sie bei Astrid Kuhlmann (Telefon:
04105-51333, E-Mail: astrid@maxfacilitation.net)
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Die Wortklauberei des Monats
Unter dieser Überschrift reite ich im Newsletter mein Steckenpferd,
die sorgfältige und hilfreiche Verwendung von Sprache.
Vom Erleiden zum Handeln
Wie wir reden, prägt bekanntlich unsere Sicht der Dinge, spiegelt
unsere Weltanschauung, unser Lebensgefühl wider (da ist es wieder,
das berühmte halbvolle oder halbleere Glas). Und wie wir denken und
reden, macht uns Gefühle. In Passivkonstruktionen, wie zum Beispiel
Ich wurde betrogen. kommen wir eher als Opfer vor. Wir sind
jedoch an allen unseren Erlebnissen und Erfahrungen auch aktiv beteiligt,
sind in den allermeisten Fällen auch Täter. Es kann
sehr befreiend wirken, sich die eigenen Beiträge gerade auch zu unangenehmen
Situationen, in denen wir uns vielleicht zunächst nur als Opfer fühlen,
klar zu machen: Denn wenn ich etwas dazu getan habe, dass es mir jetzt
so geht, wie es mir geht, dann kann ich auch etwas daran verändern.
Umgekehrt: Wenn es einem traurigen Menschen mal ein bisschen besser geht,
interessiert mich: Wie haben Sie das gemacht? Welches ist Ihr Beitrag
dazu?
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Ich wünsche allen Leserinnen und
Lesern dieses Newsletters noch einen schönen März und grüße
Sie herzlich!
Ihre Annette-Susanne Hecker
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