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Newsletter

6-2006
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NEWSLETTER
der psychologischen Beratungspraxis

AM RAND DER ZEIT
ABSCHIEDE gestalten – TRAUER durchleben – NEUES wagen
Dipl.-Psych. Annette-Susanne Hecker, Hamburg
Begleitung in Lebenskrisen – Supervision – Fortbildung

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08. Juni 2006

Der Juni

Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte.

Die Kieschen werden reif und rot,
die süßen wie die sauern.
Auf zartes Laub fällt Staub, fällt Staub,
so sehr wir es bedauern.

Aus Gras wird Heu, aus Obst Kompott.
Aus Herrlichkeit wird Nahrung.
Aus manchem, was das Herz erfuhr,
wird, bestenfalls, Erfahrung.

Es wird und war, es war und wird.
Aus Kälbern werden Rinder
und weil’s zur Jahreszeit gehört,
aus Küssen kleine Kinder.

Die Vögel füttern ihre Brut
und singen nur noch selten.
So ist’s bestellt in unsrer Welt,
der besten aller Welten.

Spät tritt der Abend in den Park,
mit Sternen auf der Weste.
Glühwürmchen ziehn mit Lampions
zu einem Gartenfeste.

Dort wird getrunken und gelacht.
In vorgerückter Stunde
tanzt dann der Abend mit der Nacht
die kurze Ehrenrunde.

Am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.

Aus „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner

Auflösung des Rätsels im Mai-Newsletter:
Ja, genau, auch Hermes/Merkur, dessen Mutter die Bergnymphe Maia ist, stammt väterlicherseits von Zeus/Jupiter.

Gedanken zum Juni
Wie der Mai verdankt der Juni seinem Namen einer weiblichen Gottheit, nämlich der Juno, der bedeutendsten Göttin des alten Rom.
In vielerlei Gestalt begleitete sie wichtige Bereiche und Ereignisse im Leben vor allem der Frauen; als Juno Lucina zum Beispiel half sie den Neugeborenen ans Licht. Früh wurde Juno auch mit dem regelmäßigen Wechsel der Mondgestalt in Verbindung gebracht und die Kalenden (die Neumondtage) waren ihr heilig. Eine gute Portion des vertrauensvollen Schwingens mit dem ewigen Werden und Vergehen, wie es uns der Mond Nacht für Nacht am Himmel zeigt, wünsche ich Ihnen und mir für die kleinen und großen Übergänge dieses Jahres!

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Meine Angebote:

Jetzt auch Bestattungen
Als freie Mitarbeiterin des Bestattungshaus Bauermann richte ich komplette Bestattungen aus, kümmere mich also auch um die gesamten Formalitäten, die mit einem Sterbefall verbunden sind. Weiterhin stehe ich auf Wunsch als Rednerin und Zeremonienmeisterin für die Trauerfeier zur Verfügung.
Selbstverständlich berate und unterstütze ich auch zukünftig sehr gern Angehörige, die eine Abschiedsfeier selbst gestalten möchten.
Im Haus der Zeit, den wunderschönen Räumlichkeiten des Bestatters Axel Bauermann, besteht die Möglichkeit, Verstorbene aufzubahren, so dass Angehörige sich in Ruhe von einem Verstorbenen verabschieden oder auch eine Totenwache halten können. Außerdem bietet das Haus der Zeit Raum für große und kleine Trauerfeiern sowie für Kaffeetafeln und Nachfeiern im Anschluss daran.
Das Haus der Zeit liegt zwischen Hamburg-Volksdorf und Ahrensburg, auf dem Gelände der Allmende Wulfsdorf, einem sozialen und ökologischen Dorfprojekt.
Adresse: Bornkampsweg 40 a, 22926 Ahrensburg.
Eine Wegbeschreibung finden Sie hier:
http://www.am-rand-der-zeit.de/images/teaser/wegbeschreibung.jpg

Selbstverständlich kann eine Trauerfeier auch an einem anderen Ort
stattfinden, z.B. in einer Friedhofskapelle oder an einem geeigneten Platz, der für den Verstorbenen Bedeutung hatte.

Des weiteren biete ich ausführliche Beratungsgespräche an, in denen es um die vielfältigen Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge im Hinblick auf die individuellen Wünsche von Kundinnen und Kunden geht.

Das Bestattungshaus Bauermann erreichen Sie telefonisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 040-600 97 600.


Vom Festhalten und Loslassen
Offene Gesprächsgruppe über „End-lich leben!“„Vergänglichkeit bejahen!“„Spiritualität im Alltag“ und ähnliche Themen
Jeder Abend steht unter einem Motto, zu dem ich zur Einstimmung passende Texte und als Gesprächshilfe geeignete Fragestellungen und Übungen mitbringe. Sie können sich immer wieder neu von Termin zu Termin für eine Teilnahme entscheiden.

Jeweils am 3. Donnerstag im Monat, 19.00 – 21.30 Uhr
ACHTUNG! Im Juni beginnt der Abend ausnahmsweise erst um 19.30 Uhr!
15. Juni 2006
Motto: Aus manchem, was das Herz erfuhr, wird, bestenfalls, Erfahrung.
Ballindamm 9, 20095 Hamburg
Teilnahmebeitrag: 20 €
Bitte melden Sie sich telefonisch (040-29 88 10 32) oder
schriftlich unter info@am-rand-der-zeit.de an.
Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage www.am-rand-der-zeit.de

Einen Flyer mit allen Terminen und Themen der Gesprächsgruppe sende ich Ihnen – auch zur Weitergabe an Ihre Klientinnen und Kunden gerne zu, wenn Sie mir Ihre Adresse schreiben: info@am-rand-der-zeit.de


Führe Deine Seele aus
Sonntagsspaziergänge in Gemeinschaft
Eine Kooperation mit dem Haus der Zeit – Bestattungshaus Bauermann http://www.hausderzeit.de/

Einmal im Monat biete ich im Haus der Zeit einen Sonntagsspaziergang an.
Jeder Spaziergang steht unter einem Motto, auf das wir uns in der Eröffnungsrunde einstimmen.
Dann brechen wir zu einem etwa zweistündigen Spaziergang auf, für den Sie festes Schuhwerk tragen sollten. Während der zweiten Stunde schweigen wir wie auf einem Pilgerweg miteinander.
Bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Nachmittag im Haus der Zeit ausklingen.

Teilnehmen können alle, die dazu Lust haben. Insbesondere eingeladen sind Trauernde und pflegende Angehörige.

Nächster Termin:
25. Juni 2006
Motto: Aus manchem, was das Herz erfuhr, wird, bestenfalls Erfahrung.
Ort: Haus der Zeit, Bornkampsweg 40 a, 22926 Ahrensburg
(U-Bahn-Station Buchenkamp)
Wegbeschreibung:
http://www.am-rand-der-zeit.de/images/teaser/wegbeschreibung.jpg
Zeit: 14.00 – 17.30 Uhr
Teilnahmebeitrag: 15 €
Bitte melden Sie sich telefonisch (040-29 88 10 32) oder
schriftlich unter info@am-rand-der-zeit.de an.

Einen Flyer mit allen Terminen und Themen der Spaziergänge sende ich Ihnen – auch zur Weitergabe an Ihre Klientinnen und Kunden gerne zu, wenn Sie mir Ihre Adresse schreiben: info@am-rand-der-zeit.de

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Interessante Informationen und Links

100 Jahre Buddhismus in Hamburg
Die ausgesprochen lebendige und vielfältige buddhistische Szene Hamburgs präsentiert sich bei freiem Eintritt am Sonntag, 11. Juni anlässlich des höchsten buddhistischen Feiertags VESAKH von 12 bis 20 Uhr mit Infoständen, Vorträgen, Musik und Meditationen in den Großen Wallanlagen, nahe U-Bahnhof St. Pauli.
Weitere Informationen: www.vesakh-hamburg.de


Engel in der Stadt
Eine fotografische Erkundung von Olympia Sprenger
Anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Ohlsdorfer Friedhofs realisierte die Hamburger Künstlerin im Jahre 2002, ein Kunstprojekt, bei dem ein Engel (mit 3m Spannweite!) durch Hamburg streifte und für Aufmerksamkeit sorgte. Die fotografischen Ergebnisse sind jetzt im Haus der Zeit noch einmal zu besichtigen.
Vernissage: Freitag, 16. Juni 2006, 19.00 Uhr
Ort: Haus der Zeit, Bornkampsweg 40 a, 22926 Ahrensburg
(U-Bahn-Station Buchenkamp)
Wegbeschreibung:
http://www.am-rand-der-zeit.de/images/teaser/wegbeschreibung.jpg


Vortrag und Gespräch mit Maren Repenning (Bestatterin, memento mori)
Der Vortrag über spirituelle Begleitung wendet sich an Menschen, die in ihrer Tätigkeit als Begleiter von Kranken und Sterbenden die spirituelle Dimension integrieren möchten.
Wir können für Kranke und Sterbende nur dann Zuversicht und Inspiration ausstrahlen, wenn wir uns mit unserer eigenen Angst vor dem Tod auseinandergesetzt haben und Qualitäten von Zuversicht, Offenheit und Mitgefühl entwickeln. Die Praxis der Meditation hilft uns, mit der Zuversicht in uns in Kontakt zu kommen. Sie legt unser wahres Sein frei, das offen, weit wie der Himmel und grundlegend gut ist. In diesem Sein verlieren wir langsam die Angst, begegnen dem Tod offener und verschliessen unser mitfühlendes Herz nicht so schnell.
Termin un d Ort: Donnerstag, 22. Juni 06 um 19.30 Uhr bei memento mori, Mozartstr. 12, Hamburg.
Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 040/ 419 29 804.


Benefizveranstaltung für die Verwaisten Eltern Hamburg e.V.
Mit Musik des jungen Libertas Ensemble (Cellos, Kontrabass, Mezzosoprane, Klavier)
Vortrag von Fritz Roth, einem Pionier der neuen Bestattungs- und Trauerkultur: Der Trauer eine Heimat geben.
Termin: Freitag, 23. Juni 2006, 18.00 Uhr
Eintritt: 10.- Euro
Ort: St. Andreaskirche, Bogenstr. 30, 20144 Hamburg
Weitere Informationen unter: www.verwaiste-eltern.de

Nur noch bis zum 18. Juni!
dernier cri – Designer gestalten den Abschied
Über sechzig Gestalter zeigen Objekte und innovative Konzepte, die in Form und Handhabung dezidiert auf gegenwärtige Wünsche und Notwendigkeiten in einem Trauerfall eingehen.
Ausstellung im Museum für Sepulkralkultur in Kassel
Weitere Informationen unter www.sepulkralmuseum.de


Der Garten der Frauen feiert Geburtstag
Am Sonntag, 2. Juli 2006, von 14.00 bis 17.00 Uhr, feiern wir den 5. Geburtstag dieses einmaligen Orts auf dem Ohlsdorfer Friedhof (Cordesallee, beim alten Wasserturm). Sie sind herzlich eingeladen, mit zu feiern! Neben Musik, Lyrik, Reden und Führungen durch den Garten (ab 16.00 Uhr) gibt es wie immer an den Sommersonntagen leckeren selbst gebackenen Kuchen, Getränke und Informationsmaterialien.
Weitere Informationen unter www.garten-der-frauen.de


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Die Wortklauberei des Monats
Unter dieser Überschrift reite ich im Newsletter mein Steckenpferd, die sorgfältige und hilfreiche Verwendung von Sprache.

Vom Warum? zum Wie und Wozu?
In der Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten des täglichen Lebens und auch in der mit schwer wiegenden Problemen und Belastungen, betätigen wir alle uns oft mehr oder weniger passioniert als UrsachenforscherInnen: Warum ist das so, wie es ist? Wer hat Schuld daran, ist verantwortlich dafür? Warum verhält er oder sie sich so? Wie hat sich das ganze Schlamassel entwickelt? Selbst wenn wir Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden, wissen wir dann meist immer noch nicht, wie wir wieder hinaus kommen. Darauf bekommen wir eher Antworten, wenn wir möglichst unvoreingenommen nach dem Wie der Situation („Was ist hier los?“), nach dem Wozu („Wozu verhilft mir diese Erfahrung? Was kann ich nur so lernen?“) und nach Lösungsmöglichkeiten („Was ist zu tun (oder vielleicht auch zu lassen)?) stellen.

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Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieses Newsletters noch einen schönen Juni und grüße Sie herzlich!

Ihre Annette-Susanne Hecker

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